Longitude

Gerd Graßhoff, Elisabeth Rinner, Mathieu Ossendrijver, Olivier Defaux, Marvin Schreiber, Emilie Villey

Veröffentlicht in: Space and Knowledge
Jahr: 2016
Shortlink: www.edition-topoi.org/articles/details/1159
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Abstract

This study traces the development of the concept of geographical longitude: from the earliest known Mesopotamian evidence of geographical concepts through its incorporation into mathematical astronomy and to its transmission to ancient Greek philosophy and scholarship. We show that there is a tight connection between the observation of lunar eclipses and the development of a quantitative representation of terrestrial longitudes. It was not until Ptolemy that geographical longitude was systematically quantified through angular differences. It is demonstrated that the ancient scholars failed in their attempts to determine geographical longitude by astronomical means, and that even certain Syriac texts which specify how to determine longitude using a planispheric astrolabe were unable to resolve this scientific challenge.

Autoren

Gerd Graßhoff

Gerd Graßhoff war bis September 2010 Professor für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte an der Universität Bern/Schweiz. Zum Oktober 2010 wurde er auf den Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der Antike an der Humboldt-Universität zu Berlin berufen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören antike und neuzeitliche Wissenschaftsgeschichte, insbesondere Astronomie, sowie Methoden wissenschaftlicher Forschung und philosophische Modelle kausalen Schließens.

Elisabeth Rinner

Elisabeth Rinner ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der Antike an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie studierte Mathematik und Wissenschaftsgeschichte in Regensburg und Bern. 2010 erlangte sie ihren Doktortitel in Wissenschaftssgeschichte an der Universität Bern. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der antiken griechischen und römischen Kartographie und Geographie, Instrumenten, Sonnenuhren sowie Fragen von Wissenstransfer und Innovation.

Mathieu Ossendrijver

Mathieu Ossendrijver hat eine Promotion in Astrophysik (Utrecht 1996) und eine Promotion in Assyriologie (Tübingen 2010) erworben. Er ist seit 2013 Professor für Antike Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind babylonische Astronomie und Mathematik.

Olivier Defaux

Olivier Defaux ist Post-Doc Fellow beim Exzellenzcluster Topoi. Er hat an der Université Lyon 2 alte Geschichte und Archäologie studiert. Seine Forschungsinteressen umfassen antike Geographie und Kartographie, Philologie und die Geschichte wissenschaftlicher Texte in der klassischen Antike und im Mittelalter.

Marvin Schreiber

Marvin Schreiber ist Doktorand innerhalb des Topoi-Programms History of Ancient Science  an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat Assyriologie, vorderasiatische Archäologie und Ägyptologie in Münster studiert. Seine Forschungsinteressen sind babylonische Astronomie und Medizin.

Emilie Villey

Emilie Villey war von Januar 2013 bis Oktober 2014 Post-Doc Fellow beim  Exzellenzcluster Topoi und hat assyrische Texte editiert und übersetzt. Gegenwärtig ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Mondes sémitiques (UMR 8167 Orient et Méditerranée) der CNRS in Paris und Mitglied des Observatoriums in Paris. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Wissenschaftsgeschichte der Spätantike, mit einem Fokus auf assyrische astronomische Texte. Darüber hinaus arbeitet sie an einer Katalogisierung assyrischer Texte.


Citation

Gerd Graßhoff, Elisabeth Rinner, Mathieu Ossendrijver, Olivier Defaux, Marvin Schreiber and Emilie Villey, "Longitude", in: Space and Knowledge. Topoi Research Group Articles, eTopoi. Journal for Ancient Studies, Special Volume 6 (2016), 634–677
BibTeX
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  publisher = {Berlin: Exzellenzcluster 264 Topoi},
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